Dienstag, 27. Januar 2026, um 15.00 Uhr; Treffpunkt: Parkplatz vor dem Neuen Rathaus und der Sparkasse in Seeheim
Zum Holocausttag 2026 veranstaltet die politische Gemeinde Seeheim-Jugenheim gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen wieder eine Stolpersteinführung. Wir wollen uns auf die Spuren des jüdischen Lebens in Seeheim begeben und die Geschichten erzählen, die sich hinter den Namen und Daten auf den Stolpersteinen verbergen. Dieses Mal geht es um die ergreifenden Schicksale der Familien Rosenfeld, Schneider und Rudolf Mayer, die in besonderer Weise ganz unterschiedliche Dimensionen des Nazi-Terrors offenlegen. Und es geht um die Geschichte der Seeheimer Synagoge.
Mit der Stolpersteinführung wollen wir die Erinnerung wach halten an die unzähligen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, denn „ein Mensch ist vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt der Erfinder der Stolpersteine, Gunter Demnig. Und die Geschichte der Opfer erzählt auch die Geschichte der Täter.
Gunter Demnig versteht sein Stolpersteinprojekt als Mitmachdenkmal, als Kunstwerk, als soziale Skulptur: es lädt Menschen dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden, gemeinsam zu gedenken und sich gemeinsam für das „Nie wieder“ einzusetzen.
Klaus Knoche